Bereits mit der Chanel Frühjahrs Kollektion war klar, dass der nächste Trend “Zurück zur Natur” lautet. Der Farmer Look mit Jeanslatzhosen, Blümchenkleidern und Strohhüten erobert bereits die Shops. H&M bringt nächste Woche die Garden Collection in die Läden und folgt damit nicht nur dem Trend zum Naturlook, sondern verbindet ihn nach eigenen Angaben auch noch mit natürlichen Materialien.
Naturstoffe haben inzwischen auch die Welt der Accessoires erobert. Passend zum Hut aus Stroh gibt es Taschen aus Korb, Kork und Holz sowie Gürtel mit Holzbeschlägen. Schuhe mit Holzabsatz sind längst keine Seltenheit mehr. Inzwischen gibt es sie jedoch zum Beispiel bei Just Cavalli auch aus Stroh geflochten und bei Tommy Hilfiger zum Binden mit naturbelassenem Seil. Ob diese Schuhtrends alltagstauglich sind, ist wie so häufig fraglich. Denn die Materialien sind empfindlich, unbequem und sicher nicht geeignet für einen Ausflug aufs Land.
Taschen aus Korb, Stroh und Bast überzeugen mich allerdings vorbehaltlos. Begeistert bestaune ich das Chanel Körbchen, die Roberto Cavalli Clutch aus Holz und die Korb Clutch von Esther Perbandt. Da diese wundervollen Handtaschen natürlich mal wieder weit außerhalb meines Budgets liegen, freue ich mich über die Baguette Tasche aus Korb von Orsay für absolut günstige 15 Euro. Zwar zählt die Modekette normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Shoppingadressen, aber diese kleine Tasche ist toll und für den Preis einfach ein must have.
…Nicole
Zu bestellen gibt es die Mini-Tasche aus 100% Stroh übrigens hier.


Unsere Favoriten auf dem Roten Teppich der Oscarverleihung 2010 glänzen metallisch: Cameron Diaz trägt ein wundervolles Oscar de la Renta Kleid, das derart schön glitzert, dass die schlichten Ohrringe als einzige Accessoires völlig ausreichen. Sandra Bullock, die seit heute Nacht auch Oscargewinnerin ist und die rührendste Dankesrede des Abends hielt, trägt ein traumhaftes Kleid von Marchesa.
Sie war damit eine der wenigen Damen, die nicht trägerlos unterwegs waren. Auch sie kombinierte zum Kleid nur Ohrringe und befand sich damit voll im Trend, weg von den ganz großen Roben und viel Schmuck. Schlichte Eleganz lässt sich auch bei den Frisuren beobachten. Während vor einigen Jahren noch aufwendige Hochsteckfrisuren gefragt waren, trugen in diesem Jahr viele der Damen ihre Haare schlicht und ergreifend offen oder lose gesteckt.
Neben Cameron Diaz und Sandra Bullock gefielen uns Demi Moore, Carey Mulligan, Meryl Streep, Kate Winslet und Nicole Richie. Nicht überzeugen konnten mich allerdings Charlize Theron, bei deren Dior Kleid die Blumenapplikationen auf der Brust etwas eigenartig anmuten, und Jennifer Lopez, für deren Kurven das Kleid von Armani Privé etwas zu wuchtig ausgefallen ist. Zwar gab es bei den Oscars 2010 nicht das ganz große Highlight auf dem Roten Teppich, dafür aber umso mehr einfach wundervolle Kleider.
…Nicole
Bilder: Oscar.com



Als ich die Haarteile von H&M gesehen habe, war ich doch etwas entsetzt, dass sie jetzt als Accessoires verkauft werden. Nachdem ich den ersten Schock überwunden habe, frage ich mich nun, wie wohl die Qualität der Haare ist. Um ehrlich zu sein, sehen sie für mich doch etwas nach Plastik aus. In meiner Vorstellung fühlen sie sich bestimmt an wie Barbiehaare. Ich muss allerdings gestehen, dass Haarteile generell schon verlockend auf mich wirken. Grund dafür ist, dass ich eher dünne und feine Haare habe und mir schon immer eine voluminöse Mähne wünsche. Für eine wirklich Haarverdichtung fehlt mir aber das passende Kleingeld. Daher frage ich mich, ob Haare zum Anstecken eine Alternative sein können, bezweifle es jedoch. Wer die Haarteile genauer unter die Lupe nehmen will, kann sie hier bestellen.
…Stephanie
Marc Jacobs hat es im Moment nicht gerade leicht. Erst ist er von den ganzen Promis, die seine Fashionshow zum Schaulaufen nutzen, so genervt, dass er sie kurzerhand auslädt und nun klaut auch noch ein Kollege sein Design. In der Grazia habe ich diesen Artikel entdeckt, der zeigt, dass die Tasche von Ed Hardy (unten), dem Modell von Marc Jacobs (oben) zum Verwechseln ähnlich sieht. Natürlich ist das Muster ein anderes, aber wenn man die Details, wie Steppung, Henkel und Seitentaschen genauer betrachtet, ist die Ähnlichkeit oder vielmehr Gleichheit nicht zu bestreiten. Ed Hardy, der durch sein Tattoodesign wirklich Einiges erreicht hat, kann doch so ein Abkupfern nicht nötig haben. Kaum hat sein Marketing Profi Q keine Zeit mehr für seinen Boss Christian Audigier, weil er in der Germany’s next Topmodel Jury sitzt, da hagelt es Klagen. Ob es sich wirklich um Ideen- und Designklau handelt und wer von wem geklaut hat, wird vermutlich ein Gericht klären müssen. Aber ich finde es schon ziemlich traurig, wenn die künstlerische Idee dreist geklaut und beinahe 1 zu 1 umgesetzt wird. Anscheinend läuft man sogar Gefahr, ein Plagiat zu kaufen, selbst wenn es sich um Designerware handelt. Ich bin gespannt, wie dieser Streit ausgeht.
…Stephanie
-ein Klick auf das Bild und es wird groß-


Angeregt durch einen Artikel von Miri, in dem sie berichtet, dass spätestens im Herbst wieder spitze Schuhe getragen werden, habe ich mich auf die Suche nach ein paar schönen Modellen begeben.
Eigentlich war ich gar nicht so traurig darüber, dass die spitzen Schuhe in den letzten Jahren in den Untiefen der Schuhschränke verschwunden sind. Denn im Gegensatz zu runden Formen, sehen diese Schuhe schnell geschunden aus, weil die Spitzen hässliche Knickfalten bekommen. Außerdem hat der Ruf dieser Modelle natürlich auch darunter gelitten, dass sie in letzter Zeit meist in Form von weißen Stiefeln daher kamen. Die Tatsache, dass solche Pumps den Fuß auch noch viel größer wirken lassen als ihre runden Pendants, kann ich glücklicherweise dank kleiner Füße ignorieren.
Umso erstaunter war ich, zu sehen, dass Christian Louboutin den Trend zum spitzen Schuh bereits für seinen Klassiker, den schwarzen Pump, umgesetzt hat. Natürlich ist das wiederum auch beruhigend. Denn wenn ich mich wieder an die spitzen Formen gewöhnen soll, will ich natürlich nicht auf meinen Lieblingsdesigner verzichten. Begeistert hat mich allerdings das Modell von Sigerson Morrison und plötzlich erscheint mir das eine oder andere spitze Paar Schuhe durchaus erstrebenswert. Wenn ich mich recht erinnere, warten im meinem Schuhschrank auch einige High Heels sehnsüchtig auf ihr Comeback.
…Nicole


Als ich bei meinem letzten Shoppingtrip sah, wie eine Frau an der Kasse von H&M ihre Louis Vuitton Geldbörse aus der passenden Louis Vuitton Handtasche kramte, schossen mir sofort Bilder von Flohmarktständen in der Türkei und in Spanien in den Kopf. Natürlich weiß ich nicht, ob es sich bei den Accessoires der Dame um Plagiate handelte, muss aber gestehen, dass ich das besonders beim Anblick der Monogramm Linie von Vuitton häufig denke.
Angesichts der Preise des Originals kann ich kaum glauben, dass die vielen Designertaschen, die ich in der Stadt sehe, alle Originale sein sollen. Besonders schade ist das allerdings für diejenigen, die sich das Original von Louis Vuitton tatsächlich leisten können. Wenn sie ihre Handtasche nicht gerade auf der KÖ ausführen, wird dies wohl meist auch lediglich für ein Plagiat gehalten. Der Imageverlust ist beinahe tragisch. Denn wer will schon viel Geld für eine Designerhandtasche ausgeben und dann ständig klarstellen müssen, dass es sich auch tatsächlich um ein Original handelt. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Daher kann ich weder die verstehen, die mit Louis Vuitton oder anderen Plagiaten durch die Gegend stolzieren, noch diejenigen, die behaupten, ein Plagiat sei ein Kompliment für die Marke, da es ja nur zeige, wie beliebt diese sei. Was soll daran ein Kompliment sein, das eigene Werk in einer billigen Plastikkopie imitiert zu sehen? Und wie erfreulich kann es sein, die eigenen Handtaschen seltener zu verkaufen, weil die Liebhaber des Designs sich sorgen, auch nur für Nachahmer gehalten zu werden?
…Nicole
Eine interessante Diskussion zum Thema Plagiate gibt es derzeit auch bei Les Mads. Die Bilder oben zeigen übrigens Originale und stammen von Louis Vuitton.


Keine Frage, Jeans sind IN. Ob Jeanshemd, Jeansbluse, Jeansjacken, Boyfriend Jeans oder Skinny Jeans: Denim hat die Laufstege zurück erobert und gilt keineswegs mehr als zu sportlich oder gar unschick. Im Frühjahr 2010 ist jedoch neu, dass Jeanshemden auch zu Jeanshosen kombiniert werden dürfen. Was bisher ein Fashion No-Go war, scheint nun erlaubt. Ein Outfit ganz in Jeans. Für Jeans Schuhe und Taschen kann ich mich schon seit Längerem nicht erwärmen, obwohl sie verstärkt Einzug in die Läden halten – eine Ausnahme würde ich vielleicht für eine süße Jeans Clutch machen. Und auch wenn mir die Runway Looks von Chloé und Ralph Lauren auf den ersten Blick gefallen und ich auch gerne zum Denim Beinkleid greife, kann mich dieser Trend nicht so ganz überzeugen und ich komme nicht umhin, mir die Frage zu stellen: Ganz in Jeans – Geht das?
…Nicole
Bilder via InStyle

Rihanna ist bekannt für ihren manchmal etwas unkonventionellen Stil. In ihrem neuen Video zur Single Rude Boy aus dem Album Rated R, das sich auf meinem weihnachtlichen Gabentisch befand, habe ich diese Ohrringe entdeckt. Obwohl das Wort Ohrring nicht ganz zutrifft, da es eine ganze ohrbedeckende Konstruktion ist. Wer weiß, vielleicht dienen die Ohrschalen im Winter auch als Kälteschutz. Wie auch immer dieser Ohrschmuck nun bezeichnet wird, ich finde er ist ein absoluter Hingucker. Ich selbst kann mir zwar nicht vorstellen, so ein Schmuckstück zu tragen, aber generell sind diese ausgefallenen Accessoires interessant anzusehen.
…Stephanie
Bild: Screenshot Rude Boy
Samstag, Februar 27, 2010

Gut, dass der Februar nur 28 Tage hat. Denn März hört sich irgendwie schon viel mehr nach Sonne an als Februar. Wobei ich bei der Show von D&G in Mailand schon fast wieder Lust auf Schnee und Skihütte bekommen habe. Denn die Kollektion war durch und durch winterlich gemustert mit Rentieren und Schneesternen im Norweger-Stil. Natürlich war unter den Februar Highlights bei Styles you love auch die ein oder andere Show der Fashionweeks. Burberry fand ich toll und auch die Kollektion von Tory Burch hat mir sehr gut gefallen. Meine absolute Lieblingshow bisher war allerdings die von Mulberry. Ein toller Retro-Look mit vielen 60s Einflüssen, aber sehr modern umgesetzt. Zwei absolute Lieblingsteile habe ich entdeckt: Den marineblauen Mantel im Retro-Look von Miu Miu und die tolle Kette aus Pailletten und Tüll von By Malene Birger. Letztere befindet sich jetzt in meinem Besitz, auf den Mantel muss ich wohl noch ein wenig sparen. Das Buch „Fashionista“ habe ich gefunden und bin begeistert und inspiriert von den vielen Stilikonen der Vergangenheit und Gegenwart. (Continued)